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Grand Site de France

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Grand Site de France

2004 wurde die Stätte des Pont du Gard als „Grand site de France®“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung betonte die Bedeutung als denkmalgeschützte Stätte und Tourismuszentrum.

Der Stätte des Pont du Gard wurde der Titel der „Grand Site de France®“ verliehen

Im Jahre 2004 wurde die Stätte des Pont du Gard vom französischen Umweltminister als „Grand site de France®“ ausgezeichnet. Diese Auszeichnung betont das Gewicht, das die Stätte auf nachhaltige Entwicklung setzt. Die Auszeichnung wurde 2010 erneuert.

Un site naturel d'exception (Yann De Fareins)

In Frankreich wurden bisher lediglich acht weitere Stätten mit diesem Titel ausgezeichnet :

  • L’Aven d’Orgnac (2004, erneuert 2010)
  • Bibracte Mont-Beuvray (2007)
  • La Pointe du Raz (2004)
  • Le Puy de Dôme (2008)
  • Le Marais Poitevin (2010)
  • Saint Guilhem le Désert - Gorges de l'Hérault (2010)
  • Sainte Victoire (2004)
  • Les Deux caps Blanc Nez – Gris Nez (2010)

Der Titel „Grand Site de France®“

Logo Grand Site de FranceGrands Sites de France (RGSF)Die mit dem Titel „Grand Site de France®“ ausgezeichneten Stätten haben mehrere Dinge gemeinsam. Sie sind allesamt weltberühmte Kulturschätze und Teil einer kurzen Liste von Europas begehrtesten Touristenattraktionen. Sie werden durch ein Gesetz vom 2. Mai 1930 geschützt, das sich dem Schutz von Naturdenkmälern und Stätten von historischem, wissenschaftlichem, legendärem oder künstlerischem Interesse widmet.

Dieser Titel zielt darauf ab sicherzustellen, dass so großartige Stätten wie der Pont du Gard weiterhin als herausragende Orte gewürdigt werden, an denen Naturschätze neben einem historischen Erbe erhalten und wo Besucher willkommen geheißen werden.

Im Jahr 2000 wurde das „Réseau des Grands Sites de France“ („Netzwerk großer Stätten Frankreichs“) gegründet, was es Organisationen mit ähnlicher Zielsetzung ermöglichte, unter einem Dach zusammen zu kommen. 2002 wurde der Titel der „Grand Site de France®“ vom Staat geschaffen, was das Ansehen denkwürdiger Stätten in Frankreich erhöhte. 2010 wurde der Titel durch den französischen Umweltkodex anerkannt. 

Warum der Pont du Gard mit diesem Titel ausgezeichnet wurde

Die im Jahre 2002 abgeschlossene Sanierung der Stätte des Pont du Gard brachte folgende Veränderungen:

  • Restauration bestehender antiker Bauten und Wege
  • Bau neuer architektonischer Glanzleistungen
  • Plan zur Reduzierung des Verkehrsaufkommens, der Verkehrsschilder und umherziehender Händler

Nahe der Stätte wurden zwei neue Gebäude errichtet, eins an jedem Ufer. Keins von beiden ist vom Pont du Gard aus sichtbar.

Schließlich wurde das alte Hotel Labourel (Baujahr 1865) am Pont du Gard renoviert und in ein Restaurant umgewandelt, in dem regionale Spezialitäten serviert werden: Les Terrasses.

Seit dem 12. Mai 1932 steht die Stätte unter dem Schutz des Staates. Seit 1991 umfasst der geschützte Bereich 407 Hektar rund um den Pont du Gard. Dieses Gebiet wird als „Le Pont du Gard et ses abords“ („Der Pont du Gard und seine Umgebung“) bezeichnet.

Die Auszeichnung von 2004 war eine Anerkennung für all die harte Arbeit, die von Seiten der Organisatoren in die Stätte geflossen war. Zu dieser Arbeit zählte unter anderem:

  • Ein umfassendes Sanierungsprojekt
  • Verschiedene Großprojekte zur Erholung des durch schlechte Bewirtschaftung in der Vergangenheit zerstörten Landes
  • Aufmerksame Betreuung der Besucher, wie sie an einer wichtigen Kulturstätte erwartet wird. 

Eine außergewöhnliche Landschaft von 165 Hektar

Die außergewöhnliche und sehr gut erhaltene Umgebung des Pont du Gard allein ist sehenswert. Besucher können die Schönheit des römischen Denkmals als Höhepunkt inmitten seiner natürlichen Umgebung erleben.

Le Pont du Gard dans la garrigue (Yann de Fareins)

1 400 000 Besucher kommen jährlich an den Pont du Gard. Die Verwaltung der Stätte des Pont du Gard, Grand site de France® setzt alles daran, das malerische, historische und archäologische Erbe zu erhalten und das Interesse der Touristen zu wecken.

Der Pont du Gard ist in eine ganz bestimmte Landschaft aus Wald und Garigue eingebettet. Dieses typische mediterrane Ökosystem ist das Ergebnis des Zusammenspiels zweier Faktoren: der Untergrund aus Kalkstein und das Klima mit heißen, trockenen Sommern. Auf unserer Tour „Mémoires de Garrigue“ werden Sie ein besseres Verständnis dafü entwickeln, wie die Landschaft durch Menschenhand geprägt wurde.